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	<title>Hundertwasserhaus Blog &#187; Hundertwasser zum Haus</title>
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		<title>Die Fensterdiktatur und das Fensterrecht</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Sep 2011 13:01:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea Fürst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hundertwasser zum Haus]]></category>

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		<description><![CDATA[Die einen behaupten, die Häuser bestehen aus Mauern. Ich sage, die Häuser bestehen aus Fenstern. Wenn in einer Straße verschiedene Häuser nebeneinanderstehen, mit verschiedenen Fenstertypen, d.h. Fenster-Rassen, zum Beispiel ein Jugendstilhaus mit Jugendstilfenstern, daneben ein modernes Haus mit schmucklosen rechteckigen &#8230; <a href="http://www.hundertwasser-haus.info/blog/2011/09/28/die-fensterdiktatur-und-das-fensterrecht/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die einen behaupten, die Häuser bestehen aus Mauern.<br />
Ich sage, die Häuser bestehen aus Fenstern.</p>
<p>Wenn in einer Straße verschiedene Häuser  nebeneinanderstehen, mit verschiedenen Fenstertypen, d.h. Fenster-Rassen, zum Beispiel ein Jugendstilhaus mit Jugendstilfenstern, daneben ein modernes Haus mit schmucklosen rechteckigen Fenstern, daneben ein Barockhaus mit barocken Fenstern, so hat niemand etwas dagegen.</p>
<p>Wenn jedoch diese drei Fenstertypen der drei Häuser zu <em>einem</em> Haus gehören, wird das als Verstoß gegen die Rassentrennung der Fenster empfunden.</p>
<p>Warum? Jedes Fenster hat doch einzeln für sich seine Lebensberechtigung. Nach dem herrschenden Regelkodex ist es jedoch so: Wenn die Fenster-Rassen gemischt werden, wird gegen die Fenster-Apartheid verstoßen. Die Apartheid der Fenster-Rassen muß aufhören.</p>
<p>Denn die Repetition immer gleicher Fenster nebeneinander und übereinander wie im Rastersystem ist ein Merkmal der Konzentrationslager.</p>
<p>Fenster in Reih und Glied sind traurig, Fenster müssen tanzen können.</p>
<p>In den neuen Gebäuden der Satellitenstädte und in den neuen Verwaltungsgebäuden, Banken, Spitälern, Schulen ist die Nivellierung der Fenster unerträglich.</p>
<p>Das Individuum, der einzelne, immer andersgeartete Mensch wehrt sich gegen diese gleichmachenwollende Diktatur passiv und aktiv je nach Konstitution: mit Alkohol und Drogensucht, Stadtflucht, Putzwahn, Fernsehabhängigkeit, unerklärlichen körperlichen Beschwerden, Allergien, Depressionen bis zum Selbstmord oder aber mit Aggression, Vandalismus und Verbrechen. </p>
<p>Ein Mann in einem Mietshaus muß die Möglichkeit haben, sich aus seinem Fenster zu beugen und &#8211; so weit seine Hände reichen &#8211; das Mauerwerk abzukratzen. Und es muß ihm gestattet sein, mit einem langen Pinsel &#8211; so weit er reichen kann &#8211; alles außen zu bemalen, sodaß man von weitem, von der Straße sehen kann: Dort wohnt ein Mensch, der sich von seinen Nachbarn, den einquartierten versklavten Normmenschen, unterscheidet.</p>
<p>Hundertwasser, 22. Jänner 1990</p>
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		<title>Der Ziegelbau</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jul 2011 07:25:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea Fürst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hundertwasser zum Haus]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie sehr Vorurteile und Meinungen durch falsche Berichterstattung der Journale gegen alle Evidenz festsitzen, kann ich durch viele Episoden beschreiben. Ein Gegner Hundertwassers und des Hauses steht neben mir, etwa 10 Meter vor dem Rohziegelbau, mit Blick auf die Ziegel &#8230; <a href="http://www.hundertwasser-haus.info/blog/2011/07/19/der-ziegelbau/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie sehr Vorurteile und Meinungen durch falsche Berichterstattung der Journale gegen alle Evidenz festsitzen, kann ich durch viele Episoden beschreiben.</p>
<div id="attachment_341" class="wp-caption alignright" style="width: 209px"><a href="http://www.hundertwasser-haus.info/wp-content/uploads/2011/07/Ziegelbau_Lötsch.jpg"><img class="size-medium wp-image-341 " title="Ziegelbau_Lötsch" src="http://www.hundertwasser-haus.info/wp-content/uploads/2011/07/Ziegelbau_Lötsch-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Der Ziegelbau. Foto: Bernd Lötsch</p></div>
<p>Ein Gegner Hundertwassers und des Hauses steht neben mir, etwa 10 Meter vor dem Rohziegelbau, mit Blick auf die Ziegel und sagt: „Schämen Sie sich denn nicht, einen antiökologischen Betonbunker zu bauen?“ Obwohl ich ihm die Ziegel zeige, ihn an die Ziegelmauer führe und die Ziegel angreifen lasse, bleibt er bei seiner Meinung und publiziert das in der Zeitung.</p>
<p>Ich bin kein Gegner des Betons.</p>
<p>Mit Beton kann man phantastische Dinge bauen:<br />
Z.B. 1. Schiffe (Ferrocementboats); sie sind in Neuseeland, Australien und den USA sehr beliebt und haben einen Geruch innen wie alte Kathedralen mitten auf dem Meer.</p>
<p>2. Unterlagen für hängende Gärten und Wälder auf dem Dach in der Stadtwüste hoch oben.</p>
<p>3. Unsichtbare, außen und innen bewaldete Autostraßen im Stadtbereich usw.</p>
<p>Ich wäre auch mit einem Betonskelettbau aus Einsparungsgründen einverstanden gewesen. Jedoch die Gemeinde Wien hat entschieden, daß das Haus in Ziegelbauweise errichtet wird, wie nur wenige in Wien.</p>
<p>Die Ziegelmauern sind ganz unüblicherweise 38 cm dick. Es wurden drei verschiedene Ziegeltypen verwendet: für die verputzten Mauern außen und innen Hohlziegel und neue Vollziegel; für die sichtbar bleibenden Ziegelmauern der Dachterrassen alte Vollziegel mit dem Kaiserwappen aus Abbruchhäusern.</p>
<p>Beton wurde verwendet für das Fundament und die Tiefgarage, für die Zwischendecken, für die Unterlage der Erdaufschüttungen auf dem Dach, für das Torgewölbe, für die auskragenden Teile und die Kaffeehaus-Terrasse. Wenn man das Haus waagerecht in Brusthöhe durchschneidet, trifft man rundum in den Geschossen nur auf Ziegelmauern.</p>
<p>Hundertwasser, 1985</p>
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		<title>Die Fassade</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jul 2011 14:58:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea Fürst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hundertwasser zum Haus]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Außenwände unserer modernen Häuser sind unsere Gefängnismauern, denn sie sind anonym, emotionslos, aggressiv, herzlos, kalt und gähnend leer. Das sind die freiheitsberaubenden Eigenschaften von Gefängnismauern. Hinter anonymen Mauern sind fensterlose Konzentrationslagerinsassen einquartiert. Beim Haus ist eine individuelle verschiedene, organische &#8230; <a href="http://www.hundertwasser-haus.info/blog/2011/07/18/die-fassade/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_257" class="wp-caption alignright" style="width: 490px"><a href="http://www.hundertwasser-haus.info/wp-content/uploads/2011/07/ARcH_44_Pultar_0598_Fassade.jpg"><img class="size-full wp-image-257   " title="Wohneinheiten sind durch unterschiedliche Farben erkennbar. Foto: Kurt Pultar " src="http://www.hundertwasser-haus.info/wp-content/uploads/2011/07/ARcH_44_Pultar_0598_Fassade.jpg" alt="" width="480" height="320" /></a><p class="wp-caption-text">Wohneinheiten sind durch unterschiedliche Farben erkennbar. Foto: Kurt Pultar </p></div>
<p>Die Außenwände unserer modernen Häuser sind unsere Gefängnismauern, denn sie sind anonym, emotionslos, aggressiv, herzlos, kalt und gähnend leer. Das sind die freiheitsberaubenden Eigenschaften von Gefängnismauern. Hinter anonymen Mauern sind fensterlose Konzentrationslagerinsassen einquartiert.</p>
<p>Beim Haus ist eine individuelle verschiedene, organische Gestaltung der Außenmauer jeder einzelnen Wohneinheit von grundlegender Bedeutung, damit der Bewohner sich auch von außen mit seinem Haus im Haus identifizieren kann. Meine unregelmäßige Gestaltung der Wohneinheiten außen ist nicht denkmalgeschützt, sondern als Vorleistung auf das Fensterrecht jedes einzelnen zu betrachten.</p>
<p>Jedes Haus im Haus hat eine eigene Farbe an der Außenfassade aus durch und durch gefärbtem Putz. Die dunkelgrauen Putzränder werden in die Farbflächen hineingerieben, so daß ein schlummerartiger Übergang entsteht.</p>
<p>Die Wohneinheiten sind rot, blau, gelb, weiß mit dunklem Rand. Und die öffentlichen Gebäude sind außen durch grauen Putz erkenntlich: Stiegenhäuser, Liftschächte, Gänge, Wintergarten, Kinderabenteuerraum, Kaffeehaus-Terrasse, Geschäftslokale. Die farbigen Wohneinheiten werden durch Keramiklinien begrenzt. Diese äußeren Begrenzungslinien der Wohneinheiten mit Keramikbändern folgen nicht dem rechtwinkligen Rastersystem von Wohnungsböden, Wohnungsdecken und Zwischenmauern innen, sondern täuschen außen eine organische Unregelmäßigkeit vor, die innen (noch) nicht existiert.</p>
<p>Hundertwasser, 1985</p>
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		<title>Toleranz der Unregelmäßigkeiten</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jul 2011 14:49:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea Fürst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hundertwasser zum Haus]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Schönheitshindernisse und die „Nicht-Reglementierten-Unregelmäßigkeiten“ und die Spontanvegetation sollen toleriert werden. Wenn z.B. senkrechte Regenbahnen von Rost- oder Schmutzteilen die Fassade beleben oder Flecken an der Wand entstehen, so ist dies als schöne und willkommene Bereicherung zu betrachten. Es haben &#8230; <a href="http://www.hundertwasser-haus.info/blog/2011/07/18/toleranz-der-unregelmasigkeiten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_249" class="wp-caption aligncenter" style="width: 810px"><a href="http://www.hundertwasser-haus.info/wp-content/uploads/2011/07/ARCH_44_Pultar_6380_Unregelm.jpg"><img class="size-full wp-image-249  " title="Unregelmäßigkeiten an der Fassade. Foto: Kurt Pultar" src="http://www.hundertwasser-haus.info/wp-content/uploads/2011/07/ARCH_44_Pultar_6380_Unregelm.jpg" alt="" width="800" height="533" /></a><p class="wp-caption-text">Unregelmäßigkeiten an der Fassade. Foto: Kurt Pultar</p></div>
<p>Die Schönheitshindernisse und die „Nicht-Reglementierten-Unregelmäßigkeiten“ und die Spontanvegetation sollen toleriert werden.</p>
<p>Wenn z.B. senkrechte Regenbahnen von Rost- oder Schmutzteilen die Fassade beleben oder Flecken an der Wand entstehen, so ist dies als schöne und willkommene Bereicherung zu betrachten.</p>
<p>Es haben viele Sandler im Haus geschlafen und anonyme „Künstler“ Wände bekritzelt und beschmiert. Zeugnisse dieser nicht autorisierten Aktivitäten sollen im Haus auch Spuren zurücklassen dürfen, genauso wie Schwalben- und Vogelnester irgendwo am Haus und Gras und Bäume, die irgendwo an hierfür nicht eingeplanten und vorgesehenen Stellen wachsen.</p>
<p>Monogramme und Handabdrücke der Maurer in dem nassen Verputz sollen ebenso belassen werden, wie die zusätzlichen Bereicherungen irgendwo, von irgend jemandem angebracht.</p>
<p>Die Toleranz der „Nicht-Reglementierten-Unregelmäßigkeiten“ ist ein wichtiger Bestandteil des Fensterrechts.</p>
<p>Sterile Sauberkeit, reglementierte Gleichmacherei und Monokulturen in allen ihren Spielarten sind nicht nur der Tod jeglichen Lebens, sondern auch das Symptom des Niedergangs unserer Zivilisation.</p>
<p>Hundertwasser, 1985</p>
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		<item>
		<title>Die Fenster</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jul 2011 14:39:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea Fürst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hundertwasser zum Haus]]></category>

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		<description><![CDATA[Die einen behaupten, die Häuser bestehen aus Mauern. Ich behaupte, die Häuser bestehen aus Fenstern. Ich habe acht Fenstertypen entworfen, die verschieden breit und hoch sind, und sie unregelmäßig in die Wand gesetzt, so daß ein Eindruck entsteht, als ob &#8230; <a href="http://www.hundertwasser-haus.info/blog/2011/07/18/die-fenster/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.hundertwasser-haus.info/wp-content/uploads/2011/07/Fenster_Gelb.png"><img class="size-full wp-image-187 aligncenter" title="Fenster mit Baummieter" src="http://www.hundertwasser-haus.info/wp-content/uploads/2011/07/Fenster_Gelb.png" alt="" width="205" height="156" /></a></p>
<p style="text-align: center;">Die einen behaupten, die Häuser bestehen aus Mauern. Ich behaupte, die Häuser bestehen aus Fenstern.</p>
<p>Ich habe acht Fenstertypen entworfen, die verschieden breit und hoch sind, und sie unregelmäßig in die Wand gesetzt, so daß ein Eindruck entsteht, als ob die Fenster willkürlich tanzen, ohne Rücksicht auf die Innenräume.</p>
<p>Alle Fenster haben Keramikabdeckplatten anstatt des üblichen Zinkblechs, sind verglaste Holzfenster in vier Farben: rot, blau, schwarz und holzfarben.</p>
<p>Fast alle Fenster haben das typisch wienerische T-Kreuz und einen Schlußstein. Viele Fenster haben eine in den Außenmauerton übergehende andersfarbige Umrandung, die das Fensterrecht symbolisieren soll.</p>
<p>Wenn in einer Straße verschiedene Häuser mit verschiedenen Fenstertypen (Fenster-Rassen) nebeneinander stehen, sagt niemand etwas dagegen, z. B. ein Jugendstilhaus mit Jugendstilfenstern, ein modernes Haus mit rechteckigen Fenstern, ein Barockhaus mit barocken Fenstern.</p>
<p>Wenn jedoch diese drei Fenstertypen zu einem Haus gehören, wird das von dogmatischen Planern als Verstoß gegen die Rassentrennung der Fenster, als Vergehen gegen die Apartheid der Fenster empfunden. Warum? Jedes Fenster hat doch einzeln für sich seine Daseinsberechtigung.</p>
<p>Hundertwasser, 1985</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Fensterrecht</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jul 2011 14:37:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea Fürst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hundertwasser zum Haus]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Zuge des Fensterrechts haben die Mieter des Hundertwasser-Hauses ein im Mietvertrag verankertes Recht auf individuelle Veränderungen ihres Wohnbereiches. Auszug aus dem Vertrag: Willkommen im Hundertwasser-Haus – Das erste Haus mit Fensterrecht Mietvertrag (…) 2. Der Mieter ist zur Ausübung &#8230; <a href="http://www.hundertwasser-haus.info/blog/2011/07/18/das-fensterrecht/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Zuge des Fensterrechts haben die Mieter des Hundertwasser-Hauses ein im Mietvertrag verankertes Recht auf individuelle Veränderungen ihres Wohnbereiches.</p>
<p>Auszug aus dem Vertrag: Willkommen im Hundertwasser-Haus – Das erste Haus mit Fensterrecht</p>
<p>Mietvertrag</p>
<p>(…) 2. Der Mieter ist zur Ausübung des „Fensterrechtes“ berechtigt. Im Sinne des Satzes von Hundertwasser:</p>
<p>„Ein Bewohner muß das Recht haben, sich aus seinem Fenster zu lehnen und außen an der Außenwand alles umzugestalten soweit sein Arm reicht, damit man von weitem sehen kann: dort wohnt ein Mensch“</p>
<p>darf der Mieter die zu seinem Mietobjekt gehörige Außenfront um sein Fenster herum kreativ-schöpferisch umgestalten… Die bei Einzug vorgefundene Gestaltung untersteht nicht dem Denkmalschutz.</p>
<p>Im Rahmen des „Fensterrechtes“ darf der Mieter auch die Hundertwasser-Gestaltung abändern, da diese Gestaltung nur eine Vorleistung für das Fensterrecht ist…</p>
<p>Hundertwasser, 1985</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Terrassen</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jul 2011 14:03:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea Fürst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hundertwasser zum Haus]]></category>

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		<description><![CDATA[Die hängenden Gärten der Semiramis in Babylon waren wahrscheinlich begrünte Terrassen. Nicht die nach hinten versteckten, sondern die zur Straße hin offenen Terrassen sind ein Geschenk für alle – auch für die, die nicht unter den Terrassen geschützt wohnen, und &#8230; <a href="http://www.hundertwasser-haus.info/blog/2011/07/18/die-terrassen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_281" class="wp-caption alignright" style="width: 298px"><a href="http://www.hundertwasser-haus.info/wp-content/uploads/2011/07/ARcH44_Pultar_0604_Terrasse.jpg"><img class="size-full wp-image-281   " title="Eine der bewaldeten Terrassen. Foto: Kurt Pultar" src="http://www.hundertwasser-haus.info/wp-content/uploads/2011/07/ARcH44_Pultar_0604_Terrasse.jpg" alt="" width="288" height="192" /></a><p class="wp-caption-text">Eine der bewaldeten Terrassen. Foto: Kurt Pultar</p></div>
<p>Die hängenden Gärten der Semiramis in Babylon waren wahrscheinlich begrünte Terrassen.</p>
<p>Nicht die nach hinten versteckten, sondern die zur Straße hin offenen Terrassen sind ein Geschenk für alle – auch für die, die nicht unter den Terrassen geschützt wohnen, und die, die nicht die Terrassen benützen dürfen. Terrassen zur Straße hin nehmen dem Haus die senkrechte Aggressivität, der Straßenlärm wird gemildert, weil das Echo nicht mehr zwischen Häuserschluchten gefangen ist.</p>
<p>Sind die Terrassen begrünt und bewaldet, so entsteht ein Berg, in dem auch Menschen wohnen. Durch eine Stadt mit aufsteigenden Terrassen zu gehen, ist wie durch ein sanftes grünes Tal zu wandern.</p>
<p>Auf vierzehn große und ebenso viele kleinere Grünflächen und in die Baummietertröge auf dem Haus wurden 900 Tonnen Erde hinaufgetragen. Ein Teil der Terrassen ist öffentlich, ein anderer privat, und ein dritter ist für die Spontanvegetation reserviert, d.h. für Menschen nicht begehbar und benützbar. Wenn man die unter den Senkrechten liegenden Grünflächen des Hauses mit einbezieht, ist die Grundrißfläche mehr als 100 % begrünt und bewaldet. Auf dem Dach wurde der Natur zurückgegeben, was das Haus ihr weggenommen hat.</p>
<div id="attachment_343" class="wp-caption alignleft" style="width: 209px"><a href="http://www.hundertwasser-haus.info/wp-content/uploads/2011/07/Terrassenbau_Lötsch.jpg"><img class="size-medium wp-image-343" title="Terrassenbau_Lötsch" src="http://www.hundertwasser-haus.info/wp-content/uploads/2011/07/Terrassenbau_Lötsch-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Erste Schritte der Dachbewaldung. Foto: Bernd Lötsch</p></div>
<p>Die Wurzeln der Bäume werden zwischen zwei 3 x 3 m großen Gittern aus dicken, rostfreien Stahlstangen verankert. Darunter liegen drei Profilstangen im Dreieck verschweißt, und von den Ecken her wird der Baum gehalten und gestützt, bis die Wurzeln im Gitter Halt gefunden haben. Darunter liegen zwei wurzelfeste Vliese mit Blähton dazwischen, darunter eine wurzelfeste Folie auf Schutzbeton und darunter erst die eigentliche Isolierung aus Wärmedämmung, wurzelfester Folie und fünf Bitumenschichten auf an den Rändern abgeschrägter Betonwanne. Die Verankerung wurde von Gartenarchitekt Sepp Kratochwil entwickelt.</p>
<p>Hundertwasser, 1985</p>
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		<title>Die Baummieter</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jul 2011 13:37:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea Fürst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hundertwasser zum Haus]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie sind ein Geschenk des Hauses an die Außenwelt, für die Menschen, die am Haus vorbeigehen. Der Mensch gibt freiwillig von seinem Wohnbereich kleine Territorien an die Natur zurück, von den großen Gebieten, die wir ihr widerrechtlich genommen haben. Im &#8230; <a href="http://www.hundertwasser-haus.info/blog/2011/07/18/die-baummieter/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_225" class="wp-caption alignleft" style="width: 276px"><a href="http://www.hundertwasser-haus.info/wp-content/uploads/2011/07/ARCH_0044_13neu_Kluger.jpg"><img class="size-full wp-image-225    " title="Ein Baummieter. Foto: Hubert Kluger" src="http://www.hundertwasser-haus.info/wp-content/uploads/2011/07/ARCH_0044_13neu_Kluger.jpg" alt="" width="266" height="355" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Baummieter. Foto: Hubert Kluger</p></div>
<p>Sie sind ein Geschenk des Hauses an die Außenwelt, für die Menschen, die am Haus vorbeigehen. Der Mensch gibt freiwillig von seinem Wohnbereich kleine Territorien an die Natur zurück, von den großen Gebieten, die wir ihr widerrechtlich genommen haben. Im Haus sind von vornherein Räume für Baummieter eingeplant. Hinter der Hausmauer und vor den zurückspringenden Fenstern sind Wannen für die Baummieter aus rostfreiem Stahl eingesetzt. Die Baummieter-Wannen, die bis zu 1 m<sup>3</sup> Erde fassen, sind aus rostfreiem Stahl mit angesetzten Wurzelkörben aus dicken Nirostastahlstäben, damit die Baummieter einen Wurzelhalt bekommen.</p>
<p>Hundertwasser, 1985</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Der Turm</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jul 2011 13:33:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea Fürst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hundertwasser zum Haus]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Verbindungsgänge zwischen Treppen und Lift im Stiegenhaus I bilden den grauen Turm. Er steht in Kontrast zu den farbigen Wohneinheiten wie auch zu den hängenden Gärten. In den Spiegelfliesen brechen sich der Mond oder die Sonne sehr früh oder &#8230; <a href="http://www.hundertwasser-haus.info/blog/2011/07/18/der-turm/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Verbindungsgänge zwischen Treppen und Lift im Stiegenhaus I bilden den grauen Turm.</p>
<p>Er steht in Kontrast zu den farbigen Wohneinheiten wie auch zu den hängenden Gärten. In den Spiegelfliesen brechen sich der Mond oder die Sonne sehr früh oder sehr spät, denn es ist eine Nordwand.</p>
<p>Hundertwasser, 1985</p>
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		<title>Der Wandelgang &#8211; Die Mosaiken</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jul 2011 12:01:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea Fürst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hundertwasser zum Haus]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie durch ein Wunder entstanden, quasi als Nebenprodukt des Fliesenlegens, befinden sich Mosaiken an den Wänden, auf dem Boden der Stiegenhäuser und in den Gängen – so spontan wie Blumen und Bäume plötzlich auftauchen oder Lebewesen geboren werden. Statt sklavisch &#8230; <a href="http://www.hundertwasser-haus.info/blog/2011/07/18/der-wandelgang-die-mosaiken/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_200" class="wp-caption alignright" style="width: 306px"><a href="http://www.hundertwasser-haus.info/wp-content/uploads/2011/07/HW_Haus_Mosaik_Pultar.jpg"><img class="size-full wp-image-200 " title="Mosaiken " src="http://www.hundertwasser-haus.info/wp-content/uploads/2011/07/HW_Haus_Mosaik_Pultar.jpg" alt="Mosaiken im Stiegenhaus des Hundertwasser-Hauses. Foto: Kurt Pultar" width="296" height="444" /></a><p class="wp-caption-text">Mosaiken im Stiegenhaus. Foto: Kurt Pultar</p></div>
<p>Wie durch ein Wunder entstanden, quasi als Nebenprodukt des Fliesenlegens, befinden sich Mosaiken an den Wänden, auf dem Boden der Stiegenhäuser und in den Gängen – so spontan wie Blumen und Bäume plötzlich auftauchen oder Lebewesen geboren werden.</p>
<p>Statt sklavisch Fliesen nebeneinanderzulegen, bildeten die Arbeiter immer freiere Formen. Vom Boden krochen die Fliesen auf die Wand und wurden zu Bildern. Die meisten Mosaiken flossen dem Hermann nur so aus der Hand. Ich selber wirkte bei vielen mit, so daß man kaum sagen kann, wie viel Prozent Hundertwasser bei jedem Mosaik dabei sind. Inzwischen hat die schöpferische Begeisterung alle Fliesen- und Kachelleger und alle Maurer und Straßenpflasterer erfaßt, so daß fast von allen schöpferische Produkte an den Innen- und Außenwänden, auf den Gang- und Stiegenböden und auf dem Straßenpflaster nachzuweisen wären. Man müßte 10 bis 20 Namen aufzählen. Welch eine Revolution, welch unglaublicher Sprung von der Zeit der Kunst am Bau ins Zeitalter der kreativen Arbeiter.</p>
<p>Hundertwasser, 1985</p>
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